Helene Hanff: Die Herzogin der Bloomsbury Street. Eine Amerikanerin in London

Das muss man sich mal vorstellen: Mehr als 20 Jahre hatte die Drehbuchautorin Helene Hanff in New York darauf gewartet, endlich einmal nach London zu reisen. Erst als ihr Briefwechsel mit einem Londoner Antiquariat in den USA und bald darauf auch im Vereinigten Königreich veröffentlicht wurde und endlich etwas Geld brachte, hat es dann geklappt. Das Buch „84, Charing Cross Road“ wurde ein großer Erfolg; nur leider erlebte ihr Briefpartner in London, der Antiquar Frank Doel, dies alles nicht mehr. In „Die Herzogin der Bloomsbury Street“, einem Tagebuch ihres London-Aufenthalts, schreibt Helene Hanff von ihren Eindrücken und Erlebnissen. Sie wohnt stilecht im Literaten-Viertel Bloomsbury und wird von den englischen Lesern ihres Buches regelrecht verehrt, erhält ständig Fanpost und Einladungen. Vom Treffen mit Franks Familie über Ausflüge nach Oxford, Porträtsitzungen im Park bis hin zu Presseterminen und Autogrammstunden – Helene Hanff berichtet aufmerksam, klug und witzig von all dem, was ihr passiert. Ihr erstes Buch war eine Liebeserklärung an die Literatur – ihr zweites ist eine Liebeserklärung an London!

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