Wunschbilder. Sehnsucht und Wirklichkeit. Gemäldegalerie Alte Meister Dresden

Es war August II. (August der Starke), der Dresden zu jener prunkvollen Barockmetropole machte, von der noch heute viele Einheimische und Touristen träumen. Unter August erlebte Sachsen nicht nur einen wirtschaftlichen, sondern auch einen kulturellen Aufschwung. An seinem Hof waren Künstler aus ganz Europa tätig. Die prächtige Ausstellung „Wunschbilder“ in der Gemäldegalerie Alte Meister zeigt, wie Malerei in und für Dresden im 18. Jahrhundert aussah. Herrscherporträts, Historienmalerei und Canalettos berühmte Veduten werden genauso ausgestellt wie kleine Genrebilder und Landschaften. Die barocke Hängung lässt erahnen, wie überwältigend ein Galeriebesuch damals gewesen sein musste: In mehreren Reihen übereinander, Symmetrien und Blickachsen bildend, sind die farbigen Wände über und über mit goldgerahmten Bildern behangen. Und auch wenn man als Besucher etwas verloren zwischen so vielen Eindrücken ist und die vielen Texte und Informationstafeln eher verwirren als aufklären, wünscht man sich wie Peter Richter von der FAZ, dass diese Ausstellung für immer zu sehen bleibt.

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