Relaunch bei Monopol

Morgen erscheint Monopol, laut Untertitel das Magazin für Kunst und Leben, in einem neuen Layout. (Der Internet-Auftritt soll folgen.) Und da das Heft nach fünf Jahren auch inhaltlich überarbeitet wurde, hier schon eine knappe Kurzkritik.
Layout: Klassischer, sachlicher, hoffentlich auf Dauer nicht langweiliger. Der obere Seitenteil bekommt eine Art Reiter, so weiß man jederzeit, wo man sich im Heft befindet.
Texte: Neue Rubriken, u.a. über Musik und Belletristik. Nette Idee, doch weiter sollte das Themenspektrum nicht werden. Sonst wird aus dem Kunst- ein Lifestyle-Magazin. Interessant: Wie beim Konkurrenten Art kommt mit einer Prominenten-Serie jetzt auch „alte“ Kunst ins Heft (dort besprechen derzeit Schriftsteller Porträts, hier schwärmt Baselitz von Stubbs).
Bilder: Ein langes Portfolio mit bislang unveröffentlichten Fotografien bringt Ruhe in die Heftmitte.
Format: Ein Hauch kleiner als früher, dafür im Mai 14 Seiten mehr als im April.
Preis: Immer noch stolze 7,50 €.
Fazit: Wenn das Team es jetzt auch noch schafft, diesen oft fragwürdigen „Krümelkram“ (Meldungen, Kalender, Mini-Kolumnen) unter einen Hut zu bringen, weiter auf ausführliche Texte wie im Mai (Interview mit Damien Hirst, Kurzgeschichte von Daniel Kehlmann) setzt und dann nicht wieder zu einem hektisches Hype-Theater zurückfällt, wird alles gut!

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