P.G. Wodehouse: In alter Frische

Ashe Marson, Autor von Detektivromanen, wird vom amerikanischen Millionär J. Preston Peters angeheuert, einen wertvollen Skarabäus wiederzubeschaffen. Der trottelige Clarence Threepwood, Graf von Emsworth, dessen Sohn Freddie vorhat Aline, die Tochter von Peters, zu heiraten, steckte sich den ägyptischen Käferstein in die Tasche und stellt ihn jetzt in seinem Privatmuseum auf Schloß Blandings aus. Joan Valentine, eine alte Schulfreundin von Aline, ist genau wie Ashe scharf auf die von Peters versprochene Belohnung. Doch Rupert Baxter, der clevere Sekretär des Grafen und R. Jones, ein dicker und geldgieriger Buchmacher sorgen für Komplikationen. Klingt verwirrend? Ist es aber kein bisschen und auch wenn noch dramatische Verwicklungen in Sachen Liebe, familiäre und Magenprobleme hinzukommen, „In alter Frische“ ist ein so unglaublich unterhaltsamer und clever-witziger Roman, dass man ihn am liebsten gleich noch einmal lesen würde. Gleichzeitig ist er der Einstieg in die Blandings-Saga, die Wodehouse noch mit einigen Kurzgeschichten und Romanen fortsetzte. Kann man sich also nur wünschen, dass sich Übersetzer Thomas Schlachter noch jede Menge der in Deutschland wenig bekannten, in Großbritannien enorm populären Wodehouse-Geschichten vornimmt!

  1. Irgendwer sagte einmal: Es gibt zwei Arten von Menschen. Die, die Wodehouse lieben und die, die Wodehouse noch nicht kennen. (oder so ähnlich)
    Jedenfalls gehört P.G. Wodehouse zur absoluten Spitze der komischen Literatur, egal ob der Blandings-Zyklus oder die Wooster&Jeeves-Romane, wenn man sich auf höchstem Niveau unterhalten möchte, dann greife man zu P.G. Wodehouse.

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