1000 Romane, die jeder gelesen haben sollte…

… so der Titel einer derzeit auf der Homepage des britischen Guardian erscheinenden ultimativen Leseliste. Auf den ersten Blick eine dieser sinnlosen und reißerischen Kanon-Aktionen, verbirgt sich hier jedoch ein ziemlich interessanter Roman-Führer. Man hat klugerweise keine Top-Listen erstellt, sondern die Romane in sieben Themengruppen geordnet: Liebe (von „Emma“ bis „Lolita“), Krimi (von „Schuld und Sühne“ bis „Der ewige Gärtner“) , Komödie (von „Molloy“ bis „Bridget Jones'“), Familie (von „Mrs. Dalloway“ bis „Die stolzen Ambersons“), Nation (von „Bleak House“ bis „1999“), Science Fiction (von „Alice im Wonderland“ bis „Herr der Ringe“) und Krieg (von „Herz der Finsternis“ bis „Enden der Parabel“). Natürlich wurden hauptsächlich englische Autoren ausgesucht, was die Sammlung umso interessanter macht, da jede Menge in Deutschland unbekannte Namen darunter sind. Oder hat hierzulande schon mal jemand was von Booth Tarkington („The Magnificent Ambersons“) gehört?

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