Literatur im Kino

Nach den „Buddenbrocks“ im Dezember geht es im Februar mit zwei weiteren Verfilmungen berühmter deutscher Texte weiter. Am 12. 02. startet Fontanes „Effi Briest“. Regisseurin Hermine Huntgeburth drehte für das Fernsehen so großartige Filme wie „Der Boxer und die Frisöse“ (in dem das Wort „knastschwul“ eine wichtige Rolle spielt) und „Teufelsbraten“ (Romanvorlage hier: „Das verborgene Wort“ von Ulla Hahn). Mit Schauspielern wie Julia Jentsch und Sebastian Koch sollte da eigentlich nichts schiefgehen. Auch was man bisher von „Der Vorleser“ (Start 26.02.) nach dem Welt-Bestseller von Bernhard Schlink vernommen hat, lässt hoffen: Gedreht u.a. in Görlitz unter der Regie von Stephen Daldry („Billy Elliot“  und „The Hours“ – schon wieder ein Roman, diesmal von Michael Cunningham) und mit Kate Winslet und Ralph Fiennes in den Hauptrollen. Empfohlen sei an dieser Stelle auch die DVD-Reihe bei Arthaus, die sich allein Literaturverfilmungen widmet (u.a. mit „Effi Briest“ in der Version von Fassbinder).

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  1. Diese Woche lief auf BBC1 eine neue Verfilmung „THE DIARY OF ANNE FRANK“. Jeden Wochentag eine halbe Stunde – zusammen also 2,5 Stunden. Wie auch bei den Buddenbrocks musste natürlich vieles gekürzt werden. Dabei kam mir gerade das Verhältnis von Anne zur Mutter und das zur Schwester Margot zu kurz. Aber man soll sich ja lieber freuen, dass da überhaupt etwas bei den literarischen Verfilmungen passiert. Besonders eindringlich war dann noch eine Reportage, die im Anschluss der letzten Folge gesendet wurde. Insgesamt eine hervorragende Leistung der BBC!

  2. Gerade die BBC ist ja bekannt für viele großartige mehrteilige Fernsehfilme. Darunter Romanverfilmungen von Dickens, Austen und Bronte! Nur schade, dass diese (fast) nie im deutschen Fernsehen laufen …

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