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“Die Erde lacht in Blumen”: David LaChapelles Stillleben in Hannover

Sonntag, 27. Februar 2011 13:02

“Earth Laughs In Flowers” - Der etwas eigentümliche Titel der Ausstellung mit neuen Arbeiten des Fotografen David LaChapelle in der kestnergesellschaft ist ein Zitat des Dichters Ralph Waldo Emerson. In dessen Gedicht “Hamatreya” (1846) wird von die Erde malträtierenden Menschen berichtet, die am Ende doch in ihr begraben werden. Die Erde antwortet auf das selbstsüchtige und letztlich unnütze Streben der Menschheit mit Blumen. Und da es in der Geschichte der Kunst die Blumenstillleben sind, die Vergänglichkeit am allerschönsten zeigen, hat David LaChapelle mit dem Emerson-Zitat einen sehr passenden Titel für seine allerneueste Werkgruppe gefunden.
LaChapelle ist vor allem bekannt für seine extrem bunten und durchgeknallten Porträts von Paris Hilton, Lady Gaga, Amanda Lepore und Co. Neben Film, Pop und Porno bedient er sich auch immer wieder bei  der klassischen Kunstgeschichte. In Hannover sind außer den neuen Blumenstillleben auch Fotos der Serie “Jesus Is My Homeboy” (2003) zu sehen, in denen er den Sohn Gottes in amerikanischen Ghettos von heute auftreten lässt.
Die zehn weltweit zum ersten Mal ausgestellten, fast zwei Meter hohen Stillleben sind von einer so überwältigenden, üppigen Schönheit, dass einem der Atem stockt. Die Art ihrer Präsentation - die Fotos hängen in Nischen in einem ansonsten leeren, weißen Raum - unterstreicht die Präsenz der Kunstwerke zusätzlich. LaChapelle hat sich barocke Blumenbilder ganz genau angeguckt und die Tricks der alten Meister (Lichtregie, Farbeinsatz, Oberflächenstrukturen) clever umgesetzt. Und doch sind seine Bilder keine Kopien, denn neben klassischen Vanitas-Symbolen (Kerze, Schädel, Insekten) finden sich etliche Gegenstände, die auf Besonderheiten und Ereignisse unserer Zeit anspielen: Spielzeug, Medikamente, Sextoys, Hostien aus dem Supermarkt, Würstchen aus der Dose usw. usf.  Auf jedem der unsichtbar digital manipulierten Fotos lassen die Dinge auf ein großes Beziehungs- und Bedeutungsgeflecht schließen.
Die ergänzend in einem extra Raum gezeigten Gemälde aus dem 17. und 19. Jahrhundert sind nicht nötig, um LaChapelle zu verstehen. Seine Fotos wirken auf mehreren Ebenen, auch wer sich in der Kunstgeschichte nicht auskennt, kann sie sinnlich erfahren.
Der im Distanz Verlag erschienene Katalog gibt den Fotos dank des sehr großen Formats viel Platz, die querformatigen Werke der Jesus-Serie liegen so glücklicherweise nicht im Buchfalz. Neben LaChapelle ist in der kestnergesellschaft bis zum 8. Mai 2011 die Ausstellung “The Shadows Took Shape” von Julian Göthe zu sehen. Mein Tipp: Erst die schwarzweissen Objekte, Zeichnungen, Collagen von Göthe anschauen und sich danach an “Earth Laughs In Flowers” berauschen.

Thema: Kunst | Kommentare (1) | Autor: Steffen

Neue Literatur aus Amerika: Meyer, Morgan, Galchen

Samstag, 19. Juni 2010 13:21

20 Autoren unter 40. Im aktuellen Summer Fiction Issue des New Yorker werden Kurzgeschichten junger amerikanischer Autoren vorgestellt. Natürlich kann man gleich hinterfragen, was heutzutage jung oder amerikanisch denn eigentlich bedeutet. Aber weil sich die Herausgeber bei der Mischung der 20 Autoren große Mühe gegeben haben, ist die Auswahl bunt und abwechslungsreich. Und ein Tipp für deutsche Leser allemal, da viele Autoren gerade erst oder noch gar nicht übersetzt wurden. Daher will ich hier drei Autoren und ihr Werk vorstellen.
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Thema: Literatur | Kommentare (1) | Autor: Steffen

Das Haus aus “A Single Man”: Schaffer Residence von John Lautner zu verkaufenn

Dienstag, 8. Juni 2010 10:31

Zwischen ganz viel Werbung in der neuen Monopol entdeckt: Das großartige Haus aus Tom Fords Isherwood-Verfilmung “A Single Man” steht zum Verkauf. Genau das Haus, in dem Colin Firth (als melancholischer Literaturprofessor) sich mit Julianne Moore betrinkt, wo er in der Küche Zettel für die Haushälterin schreibt und wo er sich schließlich auf den Selbstmord vorbereitet.
Gebaut wurde die Schaffer Residence in Glendale, Kalifornien schon 1949 von John Lautner, einem Schüler Frank Lloyd Wrights. Den Einfluß Wrights erkennt man auch sofort an der Einbettung des Gebäudes in die Landschaft, an den unregelmäßigen Räumen und den natürlichen Materialien wie Redwood. Preis für eines der Lieblingshäuser von u.a. Frank O. Gehry: 1.495.000 $.

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Robert Berks: Albert Einstein Memorial

Sonntag, 4. April 2010 9:44

Endlich ein Denkmal zum Kuscheln! Auch wenn der bronzene Albert Einstein mehr als 3,5 m hoch ist, sitzt er doch so entspannt (Sandalen!) und einladend auf dem Gelände der National Academy of Sciences in Washington D.C., dass jeder sofort grinsend zu ihm eilt, um sich anzulehnen oder gleich auf den Oberschenkel zu klettern. Doch das besonders bei Kindern beliebte Denkmal des amerikanischen Bildhauers Robert Berks bietet noch mehr: Auf dem Notizblock in Alberts Hand finden sich seine drei wichtigsten Formeln (Fotoeffekt, Äquivalenz von Masse und Energie und natürlich die allgemeine Relativitätstheorie), auf der Sitzbank aus weißem Granit stehen drei berühmte Zitate und auf dem Boden vor ihm zeigen über 2700 Metallstifte den Stand von Sonne, Mond, Sternen und Galaxien vom 22. April 1979, dem Eröffnungstag des Denkmals und Einsteins 100. Geburtstag.

Albert Einstein Memorial in Washington D.C.

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Rundgang durch die amerikanische Geschichte. Die National Mall in Washington D.C.

Dienstag, 23. März 2010 12:32

Die National Mall in Washington D.C. ist so etwas wie die nachgebaute, in Stein gehauene Geschichte der USA. Man läuft über ein riesiges Gelände und bekommt Stück für Stück einen Überblick über die für Amerikaner wichtigsten Ereignisse und Persönlichkeiten. Nebeneffekt: In dieser Ballung unterschiedlicher Denkmäler erfährt selbst ein kunsthistorischer Laie auch ganz schnell die Grenzen realistischer Darstellungen.
Starten wir am strahlend weißen Lincoln Memorial, in dem der überdimensionale Marmorpräsident seit 1911 stockstarr thront. Vor dem dorischen Tempel blickt man (wie Martin Luther King 1963 während seiner “I have a dream”-Rede) auf den sogenannten Reflecting Pool in Richtung Obelisk des Washington Monuments. Das Denkmal für den ersten US-Präsidenten aus dem Jahr 1888 ist eins der ältesten und bis heute eines der wenigen abstrakten Kunstwerke auf der Mall, auch wenn man im Inneren natürlich eine realistische Washington-Skulptur findet.
Eine öffentliche Diskussion über das Denkmal für die Veteranen des Vietnamkriegs von Maya Lin führte dazu, dass man ihrer beeindruckenden Wand mit den Namen der Gefallenen, die sich wie eine Wunde in die Boden schneidet, eine platte realistische Skulpturengruppe mit drei Kriegern zur Seite stellte. Das etwas abgelegene Jefferson Memorial ist nichts mehr als eine müde Variante des Lincoln Memorial: quadratischer/runder Grundriss, offen/geschlossen, sitzend/stehend, Marmor/Bronze usw. Doch so richtig peinlich wird es beim erst 2004 eröffneten Denkmal für den 2. Weltkrieg. Die Einfallslosigkeit der Architekten soll wieder einmal mit Größe und Monumentalität überspielt werden. Schnell weiter zum Denkmal für die Gefallenen des Koreakriegs, das auf immerhin eine ganz interessante Art die Natur in das Kunstwerk integriert. Und dann schließlich das Highlight: Beim Franklin Delano Roosevelt Memorial schlendert man durch einen großen Skulpturenpark und gleichzeitig durch Roosevelts Präsidentenlaufbahn. Dabei lernt man Fala, den Lieblingshund der Roosevelts kennen, guckt auf die Schuhe seiner Frau oder sieht ihm im Rollstuhl sitzen. Warum hatte man nicht einfach Duane Hanson beauftragt, die Roosevelts nachzubauen?
Als Europäer ist man mit Sicherheit nicht halb so gut über die dargestellten Personen informiert wie die Amerikaner, die schon in ihren Schulausflügen zur Mall pilgern. Doch mit etwas Abstand erkennt man den Zweck dieser riesigen Denkmalsanlage als simple Heldenverehrung, die den Besuchern ein einseitiges Geschichtsbild aufoktroyiert. Große Erleichterung herrscht schließlich, wenn man in Nähe des Weißen Hauses den National Christmas Tree entdeckt, der nicht ganz so perfekt aussieht, wie alles andere um ihn herum.

Lincoln Memorial

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New Museum of Contemporary Art in New York

Mittwoch, 17. März 2010 12:22

Sejima and Nishizawa and Associates (SANAA): New Museum

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Skin Fruit. New Museum New York

Montag, 15. März 2010 20:03

“Megas Dakis”, der große Dakis, heißt ein Portrait des griechischen Sammlers Dakis Joannou von Roberto Cuoghi. Auch wenn es nicht gerade prominent in der Ausstellung “Skin Fruit” im New Museum platziert ist, ist es doch eins der beiden Kunstwerke, mit denen sich am besten ein Einstieg in die Anfang März eröffnete Schau finden lässt. Dakis ist einer der weltweit einflussreichsten Sammler und Förderer zeitgenössischer Kunst und noch bis Ende Juni werden in New York Highlights seiner gewichtigen Athener Kollektion gezeigt.
Auf das zweite Kunstobjekt blickt man sofort, wenn sich die Fahrstuhltüren zum ersten großen Ausstellungsraum öffnen: Es ist “One Ball Total Equilibrium Tank”, Jeff Koons’ berühmter Basketball im Aquarium aus dem Jahr 1985. “Skin Fruit” mit Werken aus Dakis’ Sammlung wurde nämlich von keinem geringeren als Jeff Koons kuratiert. [...]

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Meg Mullins: The Rug Merchant

Mittwoch, 18. November 2009 18:10

Die alte Geschichte: Liebe gegen jede Konvention. Ushman, iranischer Teppichhändler in New York, und die viel jüngere Stella, amerikanische College-Studentin, verlieben sich ineinander. Alter, Nation, sozialer Rang - es scheint fast, als ob Meg Mullins in ihrem Roman “The Rug Merchant” (auf Deutsch erschienen als “Der Teppichhändler“) möglichst krasse Gegensätze konstruieren wollte. Doch dann kommt gerade nicht, was der Leser eigentlich erwartet hätte. Keine Familien, die Einspruch gegen die Beziehung erheben, keine Freunde, die davon abraten. Stattdessen wird das trostlose, traurige Leben Ushmans geschildert und wie er bei Stella zum ersten Mal echte Liebe und Aufmerksamkeit findet.
Der stille Ushman verkauft teure Teppiche, die ihm seine Ehefrau aus dem Iran in die USA schickt. Geplant war, dass sie ihm irgendwann folgt. Doch die Fernbeziehung zerbricht und Ushmans Pläne für die Zukunft gleich mit. Verzweifelt irrt er durch die Stadt, steht oft einsam am Flughafen in der Hoffnung, gleich seine Frau zu empfangen oder einfach den nächsten Flug zu ihr zu nehmen. Dort trifft er Stella, die eben ihre Eltern in den Italienurlaub verabschiedet hat. Sie wechseln ein paar Worte, trinken einen Kaffee, er gibt ihr seine Karte. Als Stellas Mutter in Italien plötzlich einen Selbstmordversuch unternimmt, meldet sie sich bei ihm. Die Einsamkeit führt sie zusammen. Einige Wochen dauert die Beziehung. Der melancholische Ushman scheint sich dabei immer bewusst, dass dies alles sehr schnell zu Ende sein könnte. Und als schließlich der Mann seiner besten Kundin stirbt und diese plötzlich in direkte Konkurrenz zu Stella tritt, ist es vorbei.
“The Rug Merchant” ist eine stimmungsvolle Liebesgeschichte mit vielen kleinen Szenen, die wunderbar beobachtet und beschrieben sind: Die Blicke von Stellas Mitschülerinnen, der Besuch in einem Diner, das Gespräch mit einer chinesischen Nutte. Keine großen dramatischen Cliffhanger, sondern alltägliche Kleinigkeiten, die umso mehr berühren. Nein, dieses Büchlein wird sicher nicht in die Literaturgeschichte eingehen und doch ist es eine perfekte, leichte Herbstlektüre!

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David Foster Wallace: Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich

Mittwoch, 8. Juli 2009 8:32

Was passiert eigentlich genau auf diesen riesigen, luxuriösen Kreuzfahrtschiffen? 1996 wurde der amerikanische Schriftsteller David Foster Wallace vom Harper’s Magazine auf eine Kreuzfahrt in die Karibik geschickt, um rauzufinden, ob die Versprechungen der üppigen Kataloge (”Einfach die Seele baumeln lassen!” oder “Den Alltagsstress vergessen!”) erfüllt werden. Dass Wallace ganz und gar kein typischer Kreuzfahrt-Tourist ist, das Geschehen an Bord eher als Außenseiter schildert, macht seinen Bericht so glaubwürdig und amüsant gleichzeitig.
Nun könnte man erwarten, dass Wallace alle Absonderlichkeiten einfach nur aufzählt oder über sie herzieht. Nein, er nimmt, soweit es seine unterschiedlichen Phobien denn zulassen, rege am Bordleben teil und ist von einigen Ritualen und Einrichtungen auch schnell begeistert. Sei es der regelmäßig aufgefüllte frische Obstkorb in seiner Kabine, der schnelle, unsichtbare Reinigungsservice oder einfach die Unterdruck-Toilette - Wallace schildert dies alles mit fast schon kindlicher Freude. Allerdings beobachtet er an sich selbst bald echte Gewöhnungserscheinungen und hat Lust, auch mal ordentlich rumzumotzen und sich über Kleinigkeiten zu beschweren.
Höhepunkte sind die Beschreibungen der Crew und der Mitreisenden. Da gibt es u.a. den sympathischen ungarischen Kellner Tibor (er “bewegt sich mit jener vogelartigen Ökonomie, die man bei kleinen, behänden Dicken oft vorfindet”), die Tischnachbarin Trudy (”sie sah aus wie das Sechszigerjahre-Sitcom-Schwergewicht Jackie Gleason im Fummel”)  und Petra, das slawische Steward-Mädchen, das stets mit zwei Sätzen antwortet (”Is no problem.” und “You are a funny thing.”). Wallace ist auch ein genauer Beobachter der zwischenmenschlichen Beziehungen, er durchschaut die Hierarchien an Bord und die Verbindungen zwischen den Reisenden. So ist das Buch nicht einfach nur ein Bericht, sondern eher die knallharte und bissige Schilderung des Mikrokosmos Luxuskreuzfahrt.
Wallace versieht seinen Text mit umfangreichen Fußnoten und der Erzählstrang spaltet sich so in zwei oder drei Teile, ohne dass man selbst den Faden verliert. “Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich” eignet sich also hervorragend, um die wenigen Wochen bis zum Erscheinen von “Unendlicher Spaß” zu überbrücken, Wallace’ bislang nicht übersetzten Mega-Roman aus dem Jahr 1996.

Thema: Literatur | Kommentare (2) | Autor: Steffen

Helmut Newton: Sumo. Museum für Fotografie Berlin

Samstag, 20. Juni 2009 9:58

Machen wir es kurz: Diese Ausstellung ist eine Unverschämtheit. Da erschien also vor 10 Jahren ein extrem großformatiges Buch mit einem Querschnitt durch Newtons Schaffen, aufgrund der Größe und des Gewichts “Sumo” genannt. Und nachdem sich damals die 10.000 Exemplare zu je 3.000 DM so gut verkauften, einzelne Exemplare heute bei Auktionen Höchstpreise erzielen, was lag da für Verleger Benedikt Taschen näher, als eine Neuauflage zu planen? Für 100 Euro gibt es also “Sumo” jetzt als Ausgabe für jedermann. Tja und die Show im Museum für Fotografie ist nichts weniger als eine große Werbeveranstaltung für diese Neuausgabe. Man nahm sich einfach eins der alten Mega-Exemplare, löste die Bindung und hing die einzelnen gedruckten Buchseiten (!) in drei bis vier Reihen übereinander. Dass den “Kuratoren” dies selbst ein wenig peinlich war, sieht man daran, dass sie noch einige Originale (aus der Privatsammlung Taschens) ohne Zusammenhang in einen extra Raum hingen und danach noch eine Mini-Ausstellung mit Werken von drei Newton-Asisstenten reinschoben. Die Fotos der “Three Boys from Pasadena” (Mark Arbeit, George Holz, Just Loomis) haben aber keinerlei Bezug zu Newtons “Sumo”-Bilder.
Was als Buch, in dem man immer wieder blättern kann, quasi als Werkschau und Retrospektive funktionieren mag, ist als Ausstellung unmöglich. Die 394 Seiten an den dicht behangenen Wänden bilden ein einziges Durcheinander, mal kommt ein “Big Nude”, dann ein Hollywood-Star und dann ein Mode-Shooting für die Vogue. Bleibt also dieser bittere Beigeschmack, der sich verstärkt, wenn man den Museumsshop betritt: Der erste Raum ist von unten bis oben gefüllt mit Büchern von Taschen. So sehen Ausstellungen in Krisenzeiten aus.

Thema: Kunst | Kommentare (2) | Autor: Steffen