Beitrags-Archiv für die Kategory 'Kunst'

Betonklotz auf der Straße: Ruhender Verkehr von Wolf Vostell

Dienstag, 7. Dezember 2010 6:08

Verbaute Innenstädte, verstopfte Straßen und zwischendrin an jeder Ecke auch noch die sogenannte Kunst im öffentlichen Raum. Doch dieses Werk ist anders. Auf dem Mittelstreifen des Hohenzollernrings in Köln steht seit 1989 ein mächtiger Betonklotz, an dem tägliche Tausende vorbeifahren und -laufen ohne ihn zu beachten. Dabei nimmt Wolf Vostells “Ruhender Verkehr”, entstanden schon 1969, wie kaum ein anderes Kunstwerk Bezug auf Ort und Raum, auf die Innenstadt. Vostell ließ nämlich einen fahrtauglichen Opel Kapitän verschalen und in Beton gießen. Dann stellte er das ummantelte Fahrzeug mit einer Parkuhr in eine Parktasche. 1989 kam der Klotz dann auf den Mittelstreifen. Was sich heute als Kommentar auf Stress, Stau, Umweltverschmutzung lesen lässt, war zur Zeit der Entstehung als Beispiel von Fluxus und Aktionskunst auch ein Aufbegehren gegen klasssische, elitäre Hochkunst. Etwa zeitgleich entstand Bruce Naumans “Concrete Tape Recorder Piece”, ein in Beton gegossener Kassettenrekorder. Auto und Rekorder sind für immer vor Blicken und Umwelteinflüssen jeder Art bewahrt. Aber was, wenn sich in den Blöcken auch innen nur Beton befindet?

Wolf Vostell: "Ruhender Verkehr"

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Thema: Kunst | Kommentare (0) | Autor: Steffen

“Ach! Eine Madeleine?” Proust als Comic

Samstag, 9. Oktober 2010 14:46

Eine wahres Mammutprojekt: Der französische Zeichner Stéphane Heuet hat sich vorgenommen, die kompletten sieben Bände von Marcel Prousts “Auf der Suche nach der verlorenen Zeit” als Graphic Novel umzusetzen. Der reine Umfang und vor allem die Vielzahl an Gedankenfäden, Abschweifungen, Anspielungen und Zeitsprüngen machen dies zu einem nicht ganz einfachen Unternehmen. Doch Heuet hat diese Hürde locker genommen!
Für alle die vor Proust zurückschrecken, ist der vor kurzem auf Deutsch erschienene erste Band der Comic-Fassung (”Combray”) eine gute Möglichkeit, sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Heuet gelingt es nämlich, dank klassischer Zeichnungen und historischer Nähe, eine echte Proust-Stimmung zu verbreiten. Dabei erkennt jeder, der Proust selbst gelesen hat, dass der Zeichner nur einige Szenen auswählte, auswählen musste, viel wegließ und viel verdichtete. Wie alle guten Adaptionen, etwa Romanverfilmungen, interpretiert Heuet den Ausgangsstoff neu und trifft doch den Kern ohne zu sehr an der Vorlage zu kleben.
Da ist zum Beispiel die berühmte Madeleine-Episode (die meiner Meinung nach nur so berühmt ist, weil sie bei Proust so weit vorn im Roman steht): An einem kalten Tag isst der erwachsene Marcel bei seiner Mutter ein Stück von dem typisch französischen Gebäck und trinkt dazu heißen Tee. Die Dampfschwaden ziehen sich bei Heuet von Bild zu Bild und zaubern auf der nächsten Doppelseite ein schönes, fast kitschiges idealisiertes Bild aus Marcels Kindheit hervor.
Dann gibt es sogar Seiten bei denen Heuet, der übrigens seit mehr als 10 Jahren an seinem Projekt arbeitet, Proust überlegen ist. Denn welcher Leser hat heute noch die Fresken Giottos in der Arenakapelle in Padua im Kopf? Wenn Proust also im Buch das Küchenmädchen und andere Frauen mit Giotto-Figuren vergleicht, stellt Heuet seine Giotto-Zeichnungen neben den Text und fügt Proust so eine weitere Dimension hinzu. (Das im letzten Jahr erschienene sehr schöne Buch von Eric Karpeles sammelt indes alle bei Proust erwähnten Original-Gemälde.)
Noch viel könnte man über den Aufbau des Comics sagen, man könnte einzelne Textstellen vergleichen oder Einzelbilder interpretieren. Ein großer Vorteil von Heuets Comic-Version ist, dass sie auf vielen Ebenen funktioniert, sie den Erstleser genauso anspricht, wie den Experten. Dank der vielen Einzelheiten in den Bildern kann man den großformatigen Band auch immer wieder zur Hand nehmen, darin lesen und Neues finden, so wie bei Proust selbst.
In dieser Woche war Stéphane Heuet auf der Frankfurter Buchmesse. Ein Video vom Aufritt und mehr über sein Buch hier und hier.
Stephane Heuet Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
Abbildung mit freundlicher Genehmigung vom Knesebeck-Verlag

“Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Combray”
Marcel Proust, Stéphane Heuet
32,0 x 23,0 cm,
Gebunden, 72 Seiten, mit 400 Illustrationen
ISBN 978-3-86873-261-0
Preis: 19,95 € (D)
33,50 sFr ⁄20,60 € (A)

Thema: Kunst, Literatur | Kommentare (3) | Autor: Steffen

Geklebte Schneeflocken: autoR von Carsten Nicolai

Sonntag, 18. Juli 2010 15:31

Zum dritten und letzten Mal verändert sich die Fassade der Temporären Kunsthalle auf dem Berliner Schlossplatz. Carsten Nicolai ließ für sein Projekt “autoR” 100.000 bunte Aufkleber in Form von dreiteiligen Kreuzen herstellen. Jeder Besucher kann nun bis zum Ende der Kunsthalle am 31.08. die Außenhaut ganz individuell bekleben. Die Aufkleber lassen sich leicht zu Strukturen gruppieren, die an Zeichnungen und Modelle aus Chemie und Physik erinnern. Doch viele Teilnehmer kleben anders, widersetzen sich gedachten Vorgaben. Aufkleber werden zerrisssen und in Einzelteilen angeklebt, sie werden zu Klumpen geformt und an die Wand geworfen, oft wollen sich Leute mit ihren Namen verewigen. Und doch entfaltet die sich ständig ändernde Fassade in ihrem Chaos einen besonderen Reiz: Steht man direkt vor dem Gebäude rieseln die bunte Sterne wie Schneeflocken herunter. Geht man so dicht an die Wand, dass man nichts mehr von den Gebäuden des Schlossplatzes wahrnimmt, fällt man regelrecht in eine Buchstabensuppe. Der impressionistische Orton-Effekt der Fotos verstärkt den Weltflucht-Reflex noch zusätzlich!

autoR von Carsten Nicolai an der Temporären Kunsthalle Berlin

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Thema: Kunst | Kommentare (4) | Autor: Steffen

Preussen-Pop-Up: Moritz Götze vor dem Schloss Charlottenburg

Dienstag, 13. Juli 2010 22:36

Die große Luise-Ausstellung in Charlottenburg ist zwar schon vorbei, doch vor dem Schloss stehen noch immer drei große und flache Metall-Skulpturen von Moritz Götze. Immer wieder zitiert Götze alte Kunst; in diesem Fall die berühmte marmorne Prinzessinnengruppe von Johann Gottfried Schadow mit Königin Luise und ihrer Schwester Friederike. Mit seinen typischen schwarzen Comic-Konturen projiziert Götze die Vorderansicht der Skulptur auf eine Fläche, die mal rot, gelb oder blau ist. Wo im Original der Schatten in die Vertiefungen des Marmors fällt, läuft hier das Schwarz beinahe abstrakt ineinander. Und doch kann jeder Preußen-Kenner die Figuren schon an den Umrissen erkennen.
Im letzten Jahr wurden weitere große Skulpturen von Moritz Götze im Park von Schloss Neuhardenberg ausgestellt. Eine Prinzessinnengruppe war damals auch schon dabei.

Moritz Götze nach Johann Gottfried Schadow

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Fotografie in der Stadt: Michael Schmidt

Freitag, 9. Juli 2010 9:46

Es ist ja gerade das Besondere an den derzeit auf Berliner Werbeflächen zu sehenden Fotos von Michael Schmidt, dass man sie auf den ersten Blick überhaupt nicht wahrnimmt. Im Rahmen der aktuellen Berlin Biennale wurden Schmidts Fotos auf meist mehrere klassische Plakatwände nebeneinander geklebt. Oft auch an wenig spektakulären Ecken der Stadt; das Foto unten habe ich in der Möckernstraße, Ecke Hornstraße aufgenommen. Im Münchener Haus der Kunst läuft noch bis Ende August eine Ausstellung des Berliners, der ausschließlich in schwarz-weiß fotografiert und derzeit in den deutschen Feuilletons groß gefeiert wird. (Mehr zu Ausstellung “Grau als Farbe” in München bei fokussiert.com.)

Michael Schmidt. Möckernstraße Ecke Hornstraße. Berlin

Thema: Kunst | Kommentare (0) | Autor: Steffen

Geo Epoche Edition: Barock

Sonntag, 27. Juni 2010 13:48

Ein neues Kunstmagazin auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt: Seit April liegt das erste Heft von Geo Epoche Edition in den Läden. Wie das Geschichtsmagazin Geo Epoche wird sich auch der Ableger in jedem Heft mit einem einzigen großen Thema beschäftigen. Da der umständliche Magazinname nicht darauf schließen lässt, worum es geht, muss ein Untertitel helfen: “Die Geschichte der Kunst”. Thema der ersten Ausgabe ist sehr passend der Barock.

Denn welche andere Epoche der Kunst legte mehr Wert auf farbenfrohe Gemälde und Fresken, überwältigende Architektur und ausufernde Inszenierungen von Theater bis Landschaft? Die großformatigen und hervorragenden Abbildungen von sehr vielen Gemälden, einigen Gebäuden und Skulpturen zeigen so viel von dieser Pracht, wie kaum ein klassischer Kunstkatalog. Bei einigen Fotos erkennt man sogar die Textur der Leinwand oder Risse im Putz des Freskos. Eine ganz eigene, moderne Collage-Ästhetik bestimmt die Architekturdarstellung: Die barocken Kirchenfassaden werden ausgeschnitten und auf schwarzem Grund nebeneinander gelegt.

Auf mehr als 130 Seiten wechseln sich Bildstrecken und längere Texte, die ebenfalls reich bebildert sind, miteinander ab. Die Bildstrecken widmen sich mit meist doppelseitigen Abbildungen und sehr kurzen, allgemeinen Bildtexten den spezifischen Formen des Barock in Rom, Frankreich, den Niederlanden und den sog. Deutschen Staaten. Und natürlich sind alle barocken Klassiker vom Petersdom bis Poussin, von Rembrandt bis Rubens mit dabei. Caravaggio bekommt gleich einen kompletten Lebenslauf, der sich allerdings mehr auf seine Abenteuer und Gewalttaten bezieht als auf seine Kunst. Neuere Forschungen relativieren inzwischen den angeblich so brutalen Lebenswandel.

Auch die anderen Texte sind leicht bekömmliche Anekdotensammlungen für zwischendurch. Gerade bei einem so interessanten Thema wie der barocken Festkultur verliert sich die Autorin Birgit Lahann in ewig langen und immergleichen Aufzählungen der Feiern in Rom, Versailles und Dresden. Wo die Bildredakteure auf einigen Seiten Spannendes ausprobieren (zum Beispiel 18 Selbstporträts Rembrandts auf einer Doppelseite) bleiben die Schreiber in ihren Texten traditionell bis langweilig. Warum zum Beispiel nicht mal eine genauere Bild- oder Architekturbetrachtung? Hin und wieder tauchen aber dennoch interessante Details auf, die mehr über den doch vielschichtigen Barock sagen, als die ständig wiederholten Klischees: Eine Mondsichelmadonna von Cigoli wird auf einem pockennarbigen Mond gezeigt, der so aussieht, wie Galilei ihn beschrieben hat.

In den anderen Geo-Heften sonst üblich, fehlen in Geo Epoche Edition leider die Literaturtipps. Zwar sind Bücher wie Francis Haskells “Maler und Auftraggeber” wohl nichts für den interessierten Laien, doch Ausstellungskataloge zum Thema sind oft gute Einführungen. Ebenfalls fehlen Angaben, wo sich die gezeigten Kunstwerke befinden. Aus dem kryptischen Fotonachweis sucht sich niemand heraus, in welchem Museum das Bild hängt. Denn auch wenn Geo Epoche Edition mit Sicherheit ein Fest für das Auge  ist, den Anblick des Originals kann selbst das schönste Foto nicht ersetzen.

GEO EPOCHE EDITION “Barock”
132 Seiten im Großformat
15,90 Euro

Thema: Kunst | Kommentare (1) | Autor: Steffen

Bernd Nothen: Verlorene Botschaften - Lost Messages

Samstag, 22. Mai 2010 10:39

Halb abgerissene Tapeten an den Wänden einer alten Ruine. Darunter: Hinweise auf frühere Bewohner. Regen, Wind und Wetter ausgesetzte Zeitungen, Briefe, Buchseiten. Der ursprüngliche Inhalt ging verloren und zurück bleibt ein rätselhaftes Papier, das nun nichts mehr zu übermitteln hat als sich selbst.
Die Collagen des 1939 in Köln geborenen Künstlers Bernd Nothen erinnern in ihrer abstrakten Schönheit auch oft an zerknülltes und dann wieder glattgebügeltes Papier. Doch egal, welche Assoziationen man bei den farbigen oder monochromen Papierarbeiten auch hat, immer ist man als Betrachter fasziniert von den mysteriös-abstrakten Formen.

Der im Freiburger modo Verlag erschienene Bildband mit dem treffenden Titel “Verlorene Botschaften - Lost Messages” versammelt in qualitätvollen Abbildungen Collagen und Assemblagen Nothens aus den letzten 40 Jahren. Die Arbeiten werden allerdings nicht chronologisch, sondern nach formal-ästhetischen Aspekten geordnet. Dies ist nur konsequent, denn immer wieder überarbeitet Nothen auch ältere Werke. Alte Schichten werden abgetragen, neue kommen hinzu.
Als Inspiration gibt der Künstler die Begegnung mit italienischen Renaissance-Fresken an. Ein guter Ausgangspunkt für eine Beschäftigung mit Nothens Collagen. Wo dort unbeabsichtigt der Putz und somit die gemalten Heiligen von der Wand bröckeln, die Botschaft also verloren ist, wird es für den Künstler spannend. Wie andere, etwa Max Ernst in seinen surrealistischen Grattagen, untersucht er das Spannungsfeld zwischen Assoziation und Abstraktion. Und gerade jene Bilder, die seltsam in der Schwebe bleiben, auf denen man bei jedem neuen Blick mehr erkennen zu glaubt und dann doch plötzlich wieder nichts, zählen zu Nothens beeindruckendsten Kunstwerken. Schließlich - und da ähneln einige seiner Werke denen des Amerikaners Cy Twombly - ist es am Betrachter, sich die verloren geglaubten Botschaften zurückzuholen.

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Mehr zu Bernd Nothen bei Kulturstruktur und beim modo Verlag.

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Bernd Nothen: “Verlorene Botschaften - Lost Messages”
128 Seiten, 30,5 x 23 cm
26,00 EUR
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Thema: Kunst | Kommentare (0) | Autor: Steffen

Saehrendt & Kittl: Geier am Grabe van Goghs

Mittwoch, 5. Mai 2010 12:51

Wer stahl die „Mona Lisa”? Mit welcher Provokation kann ein Künstler heute noch einen Skandal hervorrufen? Was muss man tun, um in Diktaturen zum Staatskünstler aufzusteigen? Das Autorenteam Saehrendt und Kittl hat einen neues Anekdotenbüchlein geschrieben, dass allerhand unglaubliche und verrückte Ereignisse aus der Geschichte der Kunst erzählt. mehr

Thema: Kunst, Literatur | Kommentare (0) | Autor: Steffen

Le Grand Geste! Museum Kunst Palast Düsseldorf

Donnerstag, 22. April 2010 13:27

Gekleckert und verschmiert, gespritzt und verwischt. Mal dick aufgetragen und mit dem Spachtel bearbeitet, mal flüssig über die Leinwand geträufelt. Was Künstler mit Farbe auf Papier und Leinwand alles anstellen können, wenn sie sich erst einmal vom abzubildenden Gegenstand gelöst haben, ist derzeit in der großen Ausstellung “Le Grand Geste! Informel und Abstrakter Expressionismus. 1946-1964 in Düsseldorf zu sehen.
Etwa 150, meist großformatige Werke beweisen, dass in nicht einmal zwanzig Jahren zwischen Kriegsende und der documenta III als Durchbruch der Pop Art allein in Deutschland, Frankreich und den USA unerwartet viele Positionen abstrakt-expressiver Malerei nebeneinander standen. Und auch wenn das von vielen Kritiker- und Kunsthistoriker-Generationen gestiftete Begriffswirrwarr nicht vollständig geklärt werden kann, so ist doch jeder, der sich auf die Bilder einlässt, schnell gefesselt von der ungegenständlichen Vielfalt.
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Thema: Kunst | Kommentare (0) | Autor: Steffen

Turmkunst: Bierpinsel Steglitz

Dienstag, 20. April 2010 17:25

Gelandet ist das UFO schon Mitte der 70er Jahre. Doch richtig bunt wird es erst jetzt. Das liebevoll Bierpinsel genannte, ehemalige Turmrestaurant Steglitz der ICC-Architekten Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte stand in den letzten Jahren leer. Seit Anfang April gestalten nun vier internationale Street Art-Künstler die Außenhaut des futuristischen Gebäudes. Bis Mitte April ist es noch Flying Förtress aus Hamburg. Im Inneren gibt es eine von der Vicious Gallery organisierte Ausstellung mit Urban Art u.a. von Dave The Chimp, Sozyone González und Stefan Strumbel. Unter turmkunst.de finden sich weitere Informationen, einen kritischen Bericht über das Projekt und die Organisatoren gibt es bei proud.de und immer wieder aktuelle Fotos erscheinen bei ekosystem.org. Hier einige Aufnahmen vom 17. April 2010:

Der Steglitzer Bierpinsel

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Thema: Architektur, Kunst | Kommentare (0) | Autor: Steffen