Romanik in Köln: St. Aposteln
Dienstag, 21. Dezember 2010 6:01
Thema: Architektur | Kommentare (1) | Autor: Steffen
Dienstag, 21. Dezember 2010 6:01
Thema: Architektur | Kommentare (1) | Autor: Steffen
Dienstag, 14. Dezember 2010 6:05
Nur noch wenige Tage und dann ist es wieder soweit. Für die nach Inspiration Suchenden hier ein paar heiße Tipps: Vor kurzem erschien die Taschenbuchausgabe von T.C. Boyles großartigem Frank-Lloyd-Wright-Roman “Die Frauen” (mehr hier). Der amerikanische Star-Architekt verwickelt in dramatischen Frauengeschichten mit Mord, Totschlag und jeder Menge Rumgezicke. Ganz im Gegenteil dazu die stillen aber genauso eindringlichen Kurzgeschichten des Iren Colm Tóibín im Band “Mütter und Söhne” (mehr hier).
Vom Ursprung aller Dinge erzählt der Altmeister des amerikanischen Comics Robert Crumb in seiner prächtigen Graphic Novel “Genesis” (hier eine Leseprobe). Als bester deutscher Comic 2010 wurde dagegen Jens Harders “Alpha” ausgezeichnet, so etwas wie das naturwissenschaftliche Gegenstück zu Crumb: Die Entstehung der Welt auf 360 Seiten (hier Infos und Leseprobe).
Eine der großartigsten TV-Serien der letzten Jahre ist “Mad Men“. Und auch wenn das inzwischen viele wissen; im deutschen Fernsehen laufen die Geschichten rund um eine New Yorker Werbeagentur Anfang der 1960er immer noch versteckt bei ZDFneo und Sky. Aber zum Glück sind die ersten beiden Staffeln jetzt auch bei uns auf DVD erhältlich.
Und auch in der Musik war 2010 ein gutes Jahr. Im März erschien das Debütalbum von Brian Burton und James Mercer alias Broken Bells. Und hier stimmt es wirklich: Ein Album für die Ewigkeit.
Viel Spaß beim Verschenken!
Thema: Kunst, Literatur | Kommentare (0) | Autor: Steffen
Dienstag, 7. Dezember 2010 6:08
Verbaute Innenstädte, verstopfte Straßen und zwischendrin an jeder Ecke auch noch die sogenannte Kunst im öffentlichen Raum. Doch dieses Werk ist anders. Auf dem Mittelstreifen des Hohenzollernrings in Köln steht seit 1989 ein mächtiger Betonklotz, an dem tägliche Tausende vorbeifahren und -laufen ohne ihn zu beachten. Dabei nimmt Wolf Vostells “Ruhender Verkehr”, entstanden schon 1969, wie kaum ein anderes Kunstwerk Bezug auf Ort und Raum, auf die Innenstadt. Vostell ließ nämlich einen fahrtauglichen Opel Kapitän verschalen und in Beton gießen. Dann stellte er das ummantelte Fahrzeug mit einer Parkuhr in eine Parktasche. 1989 kam der Klotz dann auf den Mittelstreifen. Was sich heute als Kommentar auf Stress, Stau, Umweltverschmutzung lesen lässt, war zur Zeit der Entstehung als Beispiel von Fluxus und Aktionskunst auch ein Aufbegehren gegen klasssische, elitäre Hochkunst. Etwa zeitgleich entstand Bruce Naumans “Concrete Tape Recorder Piece”, ein in Beton gegossener Kassettenrekorder. Auto und Rekorder sind für immer vor Blicken und Umwelteinflüssen jeder Art bewahrt. Aber was, wenn sich in den Blöcken auch innen nur Beton befindet?
Thema: Kunst | Kommentare (0) | Autor: Steffen