Zwitschernder Schriftsteller: Stephen Fry twittert
Mittwoch, 4. Februar 2009 12:25
Weit über 100.000 User lesen mit, wenn der englische Schauspieler (”Oscar Wilde”) und Schriftsteller (”Geschichte machen”) in höchstens 140 Zeichen davon berichtet, wie er im Fahrstuhl stecken bleibt, er zu spät zu einer Pressekonferenz kommt oder welche Kaffeemaschine er bevorzugt. Neben Stephen Fry nutzen auch die Autoren Paulo Coelho (”Der Alchimist”) und Neil Gaiman (”Sternwanderer”) den Mikro-Blogging-Dienst. Jeder User kann hier nicht nur seine Verbundenheit mit Lieblingsautoren zeigen (wie bei anderen Social Communities wie Myspace oder Facebook), sondern dazu noch dank mobiler Eingabe- und Ausgabemöglichkeit direkt und ohne Zeitverzögerung all das erfahren, was den Autor gerade beschäftigt. Der in Berlin lebende Schriftsteller Christian Ankowitsch geht noch einen Schritt weiter und veröffentlicht bei Twitter in kurzen Mini-Kapiteln einen ganzen Roman. Titel: “Fliegi oder Der Triumph der 140″. Stephen Fry indes erläutert in seinem Blog auch die Nachteile des Twitterns: Da er selbst ebenfalls die Kurznachrichten tausender User abonniert hat, ist er inzwischen einem recht unübersichtlichen Gezwitscher-Lärm ausgesetzt. mehr
Thema: Literatur | Kommentare (0) | Autor: mulliner
